Die Veranstaltung hat am 26. September 2026 stattgefunden
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3D-Scan der Kirche St. Gumbertus
Uraufgeführt am 26. September 2026 · Grüne Nacht Ansbach
Spiritus
Mundi 2.0
Zwei Welten — eine Fassade, die erscheint, und ein Raum, der antwortet.
St. Gumbertus, Ansbach
Uraufführung 2026
Im Rahmen von RETTI275
Das Projekt
Fassadenprojektion und Audiotextur — außen und innen
Spiritus Mundi 2.0 bespielt die Kirche St. Gumbertus in zwei Kapiteln, die sich abwechseln. Draußen verwandelt Licht die Fassade, drinnen breitet sich Klang über sechzehn Lautsprecher im Raum aus — begleitet von einer Projektion, die der Musik folgt. Uraufgeführt wurde die Arbeit am 26. September 2026 in der Grünen Nacht Ansbach.
“… a vast image out of Spiritus Mundi
Troubles my sight …”
W. B. Yeats — The Second Coming, 1920
Der Titel des Projekts entstammt Yeats' Gedicht: Spiritus Mundi — der Weltgeist, ein kollektives Reservoir von Bildern, aus dem Visionen aufsteigen. Genau dieses Aufsteigen inszeniert die Arbeit — als Erscheinung auf der Fassade und als Resonanz im Kirchenraum.
Kapitel I — Erscheinung
Aussen
Fassadenprojektion auf St. Gumbertus, zu sehen vom Johann-Sebastian-Bach-Platz. Die Architektur wird zur Leinwand — Licht legt sich über Türme und Portal.
Kapitel II — Resonanz
Innen
Audiotextur und Projektion im Kirchenraum: eine Ambisonics-Komposition dritter Ordnung über 16 Lautsprecher — Klang wandert durch Schiff und Gewölbe, das Bild folgt ihm.
Ablauf der Uraufführung · Samstag, 26. September 2026
Der Abend im Wechsel
Jede Sequenz dauerte etwa 10 Minuten. Außen und innen wechselten sich ab — dazwischen blieb Zeit für den Weg.
20:00 · Begrüßung im Kirchenraum durch Dr. Christian Schoen
20:05
Innen
20:20
Aussen
20:35
Innen
20:50
Aussen
21:05
Innen
21:20
Aussen
21:35
Innen
21:50
Aussen
22:05
Innen
22:20
Aussen
22:35
Innen
22:50
Aussen
Innen — Audiotextur & Projektion im Kirchenraum
Außen — Fassadenprojektion, Johann-Sebastian-Bach-Platz
Rückblick · Behind the Scenes
Vom Aufbau bis zur Nacht
Der leere Kirchenraum am Abend, Blick über die Bänke zum Altar
Aufbau · Regie im Mittelschiff
Regieplatz mit Reaper-Session und Pegelanzeige, Blick zum Altar
Drei Tage im Kirchenraum · Feinschliff vor Ort: Positionen, Bewegungen, Arrangement
Audiorechner, Videorechner und Beamer auf der Orgelempore in blauem Licht
Orgelempore · unser Arbeitsplatz während der Show: Audio, Video, Beamer
Kirchenraum bei Nacht mit grüner Projektion, im Vordergrund der Regie-Laptop
26.09. · Pausenbespielung im Kirchenraum
Hinter den Kulissen
Wie die Installation entstand
Bevor Licht und Klang die Kirche bespielten, wurde sie vermessen: Der gesamte Bau — Fassade wie Innenraum — existiert als präzises 3D-Modell. Auf dieser digitalen Kopie entstand die künstlerische Arbeit, die am Abend millimetergenau auf den realen Stein zurückprojiziert wurde.
Beteiligte
Wer dahinter steht
Luca Dünkel
Fassadenprojektion · Aussen
Lena Staritz
Projektion · Innen
Stefan Kammerer
Audiotextur · Innen
Christian Barta
& Christian Schoen
Gesamtkonzept
Uraufgeführt im Rahmen der Grünen Nacht Ansbach und von RETTI275 · Veranstalter: Stadt Ansbach in Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde St. Gumbertus, der Hochschule Ansbach und dem Förderverein Retti
Danke
Vielen Dank an die Stadt Ansbach, die Evangelische Kirchengemeinde St. Gumbertus, die Hochschule Ansbach und den Förderverein Retti — an Kombinat Blau für die Technik vor Ort und an alle, die diesen Abend möglich gemacht und mit uns erlebt haben.
Ort
St. Gumbertus
Johann-Sebastian-Bach-Platz
91522 Ansbach
Uraufführung: Samstag, 26.09.2026
Grüne Nacht Ansbach · RETTI275
Weitere Aufführungen
Derzeit keine Termine
Eine Wiederaufführung ist nicht ausgeschlossen. Neue Termine werden hier bekanntgegeben.